Die 1777 erbaute Hubertuskapelle wurde 1891 durch
den jetzigen Bau ersetzt.
1898
erhielt Dommeldingen eine eigene Kirchenfabrik und einen residierenden
Kaplan. Die Kapelle wurde 1949 restauriert und 1951 durch eine von
Hans Lechner angefertigte Kreuzigungsgruppe bereichert. In den Jahren 1970-72
wurde die Kirche den liturgischen Bestimmungen des 2. Vatikanischen Konzils
angepaßt. Die immer wiederkehrende Verunreinigung des Innern der
Kirche durch Heizungs- und Witterungseinflüsse verlangt schon bald
wieder eine Erneuerung des Anstriches. Die erforderlichen Arbeiten, d.
h. eine komplette Renovierung des Innern der Kirche, beginnen im Jahre
1984 und werden im Jahre 1985 abgeschlossen. Da eine Altarkonsekration
noch nicht stattgefunden hatte, wird diese für den 14. Juli 1985 vorgesehen,
und wird von seiner Exzellenz, dem Hw. Hrn Erzbischof Jean Hengen vorgenommen.
Dritte Glocke und Hundertjahrfeier
Ein definitiver Beschluß des Kirchenrates
zur Anschaffung einer dritten Glocke erfolgt am 16.5.1990 unter der Bedingung
einer positiven Zustimmung der Gemeinde bezüglich der Kostendeckung
des unbedingt rearaturbedürftigen Glockenstuhles. Da im Jahre I991
die Dommeldinger Kirche 100 Jahre alt wird, möchte der Kirchenrat
dieses Gedenkjahr mit einer bescheidenen Feier begehen, wobei, als Erinnerung
daran, die dritte Glocke, mit einer entsprechenden Inschrift, eingeweiht
werden könnte.
Die
positive Antwort des Schöffenrates wird dem Kirchenrat Ende Juli 1991
zur Kenntnis gebracht. Der Glockenguß konnte jedoch nicht vor dem
3.11.1991
fertiggestellt werden, so daß die für das Patronatsfest
des H1. Hubertus vorgesehene Feier ausgesetzt werden muß. Nach Rücksprache
mit dem Erzbistum wurde als Datum der Samstag, 21. Dezember 1991, zurückbehalten.
Seine Exzellenz, der Hw. Hr. Erzbischof Fernand Franck, hat an der um 17
Uhr beginnenden Hundertjahrfeier teilgenommen und die neue Glocke eingeweiht.
© 2008 Alex Wagener "weimerskirch@vo.lu"