sind die Auslesemöglichkeiten auf das Genpotential dieser Varetät beschränkt.

  • Die Kombinationszucht nach Br. ADAM vermag diese Einschränkungen zu umgehen, die Grenzen sind hier nicht so eng gezogen, d.h. die zur Verbesserung der Zuchtrasse benötigten Eigenschaften werden (vereinfacht ausgedrückt) da herausgezüchtet wo sie am einfachsten zu finden sind (über Kreuzungen, Kombinationszucht, Reinzucht der erzielten Ergebnisse).

Per Definition ist die Buckfastbiene als Beispiel  einer Zuchtpopulation auf  der Basis von Kombinationszucht anzusehen. Das übergeordnete Zuchtziel ist hier das gleiche wie bei der Züchtung geographischer Rassen: Eine Zuchtpopulation (Kulturrasse) mit vielen (aus der Sicht der Imker) positiven Eigenschaften in möglichst reinerbiger Form als Grundlage für jede weitere Zucht.

Die Landrasse

Als Landrasse bezeichnet man die Biene einer Region, die man bei nichtzüchtenden Imkern vorfindet.  Die Landrasse besteht aus Genen verschiedener geographischer Rassen und Zuchtrassen. Meistens findet man in ihr auch die (oftmals letzten) Vertreter der jeweiligen heimischen geographischen Rasse. Allein deshalb sollte man ihren Wert nicht unterschätzen!

Die Landrasse ist natürlich sehr stark beeinflußt durch das Material, das von Züchtern, Vermehrern und Importeuren der jeweiligen Region verbreitet wurde/wird. Sie zeigt daher zweifelsfrei die größte Variation auf. Und damit die beste Anpassungsfähigkeit in Extremsituationen.

Wie man durch systematische Wahlzucht (Auswahl nur der besten Völker eines Standes zur Verjüngung) züchterisch manches erreichen kann, hat uns Wolfgang Golz verdeutlicht. Er hat für diese Zuchtweise den Ausdruck "Basiszucht" geprägt. Nicht etwa weil er in der Basiszucht die Basis aller Zuchtarbeit sieht, sondern weil die Basis der Imkerschaft sich dieser Zuchtweise annehmen kann. Dadurch ist ihre Stärke begründet: Wenn eine breite Imkerschaft beispielsweise stechlustige Völker systematisch von der Vermehrung ausschließt, ist der Einfluß dieser Auslese auf die Basis des Völkerbestandes einer Region womöglich größer als der Einfluß eines Importes von einigen Königinnen kontrolliert gepaarten Spitzenmaterials. Die Basiszucht hat dagegen keine Angst vor dem Import dieses Spitzenmaterials, ja sie kann ggf. davon sogar profitieren.


Die Hybridrasse

In diesem Zusammenhang muss auch der Ausdruck Hybride oder "Hybridrasse" erwähnt werden. Einst sah man in einer Hybride exklusiv das aus einer Artenkreuzung



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