Wert darstellen. Br. Adam schenkte seine gesamte Sammlung in späteren Jahren an Prof. Ruttner. Heute wird diese einmalige Bienensammlung in einem speziellen feuerfesten Sicherheitsschrank im Bieneninstitut in Oberursel aufbewahrt.


Erwähnenswert ist aber auch die wohl einmalige Beschreibung der Imker, ihr jeweiliger Umgang mit den Bienen sowie der traditionellen Bienenhaltung in den verschiedenen Ländern.
"Wie ich hin und wieder vernehmen konnte, wurde der Zweck des Unternehmens Auf der Suche nach den besten Bienenstämmen hin und wieder falsch aufgefaßt. Es wurde angenommen, daß meine Suche speziell einer schlechtweg besten Biene gelte, also einer Rasse, die alle anderen in den wirtschaftlichen Eigenschaften - vor allem in der Honigleistung - übertreffe. Eine Suche mit diesem Ziel wäre aber doch wohl ein hoffnungsloses Unternehmen; denn die Natur züchtet nirgends auf Vollkommenheit der wirtschaftlich wünschenswerten Eigenschaften. Ihr Bestreben gilt vielmehr ausschließlich der Erhaltung und Verbreitung der Art."


Die verschiedenen Forschungsreisen führten Br. Adam in erster Linie in sämtliche Länder des Mittelmerraumes:


1950: Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, Sizilien, und Deutschland

Die Hauptanstrengung dieser Reise galt der Auffindung von ev. letzten Resten von verschiedenen Ökotypen der in Europa seit der letzten Eiszeit heimischen dunklen Biene," ein Unternehmen das sich allerdings als zu spät und hoffnungslos herausstellte" Br. Adam setzte sich bereits damals für die Schaffung von natürlichen Reservaten zwecks Erhaltung der genetischen Vielfalt unserer Honigbiene ein. In Frankreich, der Schweiz und in Österreich galt das Interesse natürlich den damals von Natur aus noch vorhandenen Varietäten der dunklen, zentraleuropäischen Biene, aber auch der Carnica, von der in der Buckfastimkerei im Laufe der Jahre allein rund 70 verschiedene Ökotypen erprobt wurden.
Südlich der Alpen wurden die Übergänge zur Ligustica erforscht, auf Sizilien die Sicula, die als nahe Verwandte der Tunesischen Biene gilt.
Br. Adam beschloß diesen Forschungsauftrag, der in zwei Etappen durchgeführt wurde (zwischenzeitlich mußten an den eigenen Bienen dringende Arbeiten verrichtet werden) mit einem Besuch in den Deutschen Instituten, wo damals die Umstellung auf die Carnica aus Österreich im Vordergrund stand. Diese Umstellung der deutschen Imker bezeichnete Br. Adam zeitlebens als "einen ersten Schritt zu einer besseren Biene"  Br. Adam



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