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Einfluß auf den Geschmack haben generell die Waben: Ältere Waben in denen die Bienen bereits Brut pflegten sind für die Gewinnung geschmacksspezifischer Sortenhonige kaum geeignet, da der Wabengeschmack dominiert. Der Aufdruck "kalt geschleudert" "kalt gepresst" ist Bauernfängerei, kein Gütezeugnis, da die Gewinnungstechnik in aller Welt die gleiche ist. Qualitätsmäßig viel wichtiger und nicht gleich ist die 3) Honigverarbeitung a)beim Imker: Bei uns üblich und traditionell: sieben, klären lassen, bei Beginn der Kandierung rühren und in Gläser abfüllen. Einfluss auf den Geschmack: * Kaum. Die Konsistenz kann durch die Intensität der Bearbeitung während der Kandierung gesteuert werden. b) oder industriell: Honig ist ein begehrtes und lukratives Handelsgut: Transport in 300kg Fässern, kandierten Honig auftauen durch Erhitzung, Filtration, Steuerung der Kristallisation, Abfüllung in Gläser. Einfluss auf den Geschmack: * gezieltes Mischen verschiedener Sorten (Herkünfte) zwecks Erzielung verschiedener standart- Geschmacksrichtungen leicht möglich. * Honigkenner können meistens die Einflüsse der Thermobehandlung organoleptisch wahrnehmen. 4) Lagerung Von Natur aus ist Honig ein sehr wertvolles und ein enorm vielseitiges, wenngleich auch äußerst empfindliches Produkt. Licht (Sonne und Neonlicht),Wärme und Luftfeuctigkeit können nicht nur seine wertvollen Inhaltstoffe zerstören, sondern auch die Konsistenz und den Geschmack beeinflussen: * Der Honig kann entmischen * er verliert sein herkunftsmässiges Aroma * zieht aus der Luft Wasser an * und kann anschliessend in Gärung übergehen. Der Honigkunde sollte auch wissen, dass thermobehandelter Handelshonig in dieser Hinsicht viel stabiler ist als frischer "lebendiger" Vollwerthonig vom Imker. Öko Foire 1998 Paul Jungels |
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