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kern, das entsprechen etwa 12 % des Völkerbestandes im Großherzogtum. Der mögliche Umfang ist dabei nicht annähernd ausgereizt, viele Imker mit größeren Völkerzahlen meldeten nämlich vorsichtshalber nur einen Bruchteil des Bestandes. Eine breit strukturierte Imkerschaft, hierzu zählen „alte erfahrene Hasen" wie Anfänger, reine Hobbyimker, Nebenerwerbsimker mit großen Völkerzahlen und Berufsimker. Die Erfahrenen bürgen mit ihrem Fachwissen für die Durchführbarkeit aller durchzuführenden Maßnahmen. Jungimker sorgen mit ihrem unverbrauchten, vor allem unvoreingenommenen Meinungsbild für die nötige geistige Frische. Hobby und Freizeitimker helfen zeitliche Engpässe zu überwinden. Berufs- und Erwerbsimker bilden mit ihren hohen Völkerzahlen nicht nur Basis für die notwendige genetische Breite des Zuchtprojektes, sie stellen dank ihrer Erfahrung in vielen imkerlichen Bereichen auch das unumgängliche Fachwissen zur Verfügung. Eine breite genetische Basis bildet die Grundlage einer jeden Zuchtarbeit. Zur hier gemeinten Auslegung des abgedroschenen Begriffes „breite genetische Basis" sei an dieser Stelle angemerkt: Die Problematik um die es hier geht verträgt keinerlei Einengung der Möglichkeiten aus genetischer Sicht. Daher gilt klar und deutlich der Hinweis: Das Projekt ist für ALLE Zuchtrichtungen gleichsam offen, genauso für alle Zuchtwege. In der Praxis bedeutet dies bei uns derzeit: ~ 50% Carnicavölker verschiedener Zuchtrichtungen ~ 50% Buckfastvölker eine sehr große Bereitschaft auf beiden Seiten, Versuche mit selektiven Kreuzungen durchzuführen: Die Idee des Zuchtverbandes bejahend. Natürlich geht es hier um eine lückenlose Erfassung des Zuchtgeschehens, um einen breiten und offenen Erfahrungsfluss bezüglich der Auswertung der Völker sowie um gemeinsam organisierte Aktionen um die Paarungskontrolle der unterschiedlichen Zuchten sicher zu stellen. Nicht zuletzt aber auch um eine gegenseitige praktische Hilfestellung bei Bedarf (mit Blick über den eigenen Tellerrand hinaus!!). Erst diese gegenseitige Hilfe gestattet der breiten Imkerschaft eine Beteiligung am Projekt. Aber ohne den Ballast eines komplizierten Regelwerkes: Nicht bloß, dass die Lust der Imker zum Mitmachen rapide absinkt, auch werden durch ein Solches wichtige Gruppen gleich ausgeschlossen, z. B. Berufsimker wegen einem nicht praxisbezogenen Ar |
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