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Für kleinere Serien (bis 20 Königinnen) eignen sich 5 Waben- Ablegerkästchen im DN oder Langstroth Maß ohne weiteres. Zum Erstellen eines solchen Ablegers im Standmaß verwendet man 1 Brutwabe, eine Seitenwabe aus dem Brutraum mit Pollen sowie eine Honigwabe alles samt ansitzenden Bienen. Ein Schiedbrett begrenzt den Leeraum vorerst. Der Ableger wird in einen neuen Flugkreis gebracht und nach frühestens einer Woche, nach dem Ausbrechen der Nachschaffungszellen, mit der Schlupfreifen Zuchtzelle beweiselt. Nachteil: entweder muss man bei der Bildung Völker auflösen, oder man schröpft die Ertragsvölker, letzteres ist mit Leitungsprüfungen unvereinbar. Wer sehr viele Königinnen unter identischen Bedingungen vor deren Einweiselung in Ertragsvölker vorprüfen möchte, ist mit den Dadant 4er Einheiten nach Br. Adam („Meine Betriebsweise", Koch Verlag /Oppenau) gut beraten. Diese Methode ist aus züchterischen Gesichtspunkten überlegen, macht aber eine Menge Arbeit und die Überwinterung der Begattungsvölkchen verursacht erhebliche Kosten. Auf alle Fälle sollte man sich beim Bau solcher Kästen auf international genormte und erprobte Waben- und Kastenmasse und deren Bauweise beschränken. Bei uns erwies sich eine „sowohl / als auch Kombination" aus diesem Adam- System (permanente Zuchtstation) und den gleichen Rähmchen aber in Honigraumhöhe in Minibeuten (als Sommerstation) als befriedigende Lösung. Dieses ganze System trägt sich selbst, d.h. die gesamte Zuchtarbeit läuft separat und völlig unabhängig von den Ertragsvölkern und belastet die Ertragsvölker in keiner Weise. Einziger Berührungspunkt ist der Austausch von Königinnen,. (siehe auch Zuchtpraxis) 3.2 - Das Absperrgitter am Flugloch Am Flugloch der Besamungseinheiten muss selbstverständlich ein Absperrgitter angebracht werden, um den Ausflug der brünstigen Königinnen zu verhindern. Dieses verdient besondere Aufmerksamkeit. Offensichtlich ist nicht allgemein bekannt, dass es die Arbeiterinnen sind, welche die brünstige Jungkönigin versuchen , zum Flugloch hinaus zu drängen. Ist das Gitter außen am Flugloch angebracht, so wird die Königin wörtlich in die Enge getrieben, sie kann nicht entweichen. Die Folge sind oft unsichtbare Verletzungen an den Gliedmassen, sie enden oft auch mit dem Tod der Königin. Das Absperrgitter muss folglich innen angebracht werden, damit die Königin flüchten kann. Außerdem sollte es keine scharfen Kannten aufweisen. Bestens bewärt haben sich auch hier die neuen Plastikgitter von Nicot mit abgerundeten Kanten. Fortsetzung folgt |
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